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Auslandsinvestitionen steigen weiter – Inland profitiert

10.04.18 AHK Süd-Afrika - News-Hauptkategorie

Auslandsinvestitionen in der Industrie

Mit der Umfrage zu den Auslandsinvestitionen in der deutschen Industrie vom Frühjahr 2018 legt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK) eine Untersuchung vor, die auf den Ergebnissen einer Zusatzbefragung im Rahmen der DIHK-Konjunkturumfrage zu Jahresbeginn 2018 basiert. Diese Sonderauswertung setzt die DIHK-Befragung zu den Auslandsinvestitionen fort, die bis ins Jahr 1995 zurückreicht.  Grundlage für die Ergebnisse sind jeweils repräsentative Umfragen der Industrie- und Handelskammern (IHKs) unter ihren Mitgliedsunternehmen. Rund 5.200 Unternehmensantworten aus dem Verarbeitenden Gewerbe dienen als Grundlage (davon rund 2.500 mit Auslandsinvestitionen).

Die wesentlichen Ergebnisse

  • Mit der guten Entwicklung der Konjunktur in den meisten Weltregionen nimmt auch die globale Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen weiter zu. Über ein Drittel der Industrieunternehmen will seine Investitionsbudgets für das Ausland steigern nur neun Prozent planen eine Reduktion (Saldo aus „höher“ und „geringer“: 27 Punkte). Der Aufwuchs fällt damit noch stärker aus als im Vorjahr (2017: 20 Punkte).
  • Erstmalig sind die Investitionsabsichten der Industrieunternehmen für das In- und Ausland gleich hoch. In den letzten Jahren hatten die Industrieunternehmen im Ausland stets deutlich expansiver geplant als an heimischen Standorten. Grund sind vor allem die hohe Kapazitätsauslastung und der große Nachholbedarf bei den Ausrüstungen hierzulande.
  • Die größten Risiken für ihre Geschäftsentwicklung sehen die Unternehmen mit Auslandsinvestitionen im Fachkräfteangebot (67 Prozent) sowie bei den hiesigen Personal- und Energiekosten (46 bzw. 45 Prozent). [Mehr]